Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz

Chancen der Circular Economy für die deutsche Industrie

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Kernbotschaften der Studie

Heute:

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Im Jahr 2045:

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Die Bruttowertschöpfung der Circular Economy könnte sich bis 2045 mehr als verdoppeln; damit stellt sie gerade auch angesichts der wirtschaftlichen Stagnation der vergangenen Jahre eine Wachstumschance dar.

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  • Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit steht unter Druck: globale Lieferkettenrisiken, Importabhängigkeit von über 99 % bei kritischen Rohstoffen wie Lithium, Nickel und Seltenen Erden sowie Preisvolatilitäten von über 40 % p. a. gefährden die industrielle Versorgungssicherheit.
  • Circular Economy ist ein zentraler Hebel zur Stärkung von Resilienz, Reduktion von Importabhängigkeiten und zur Steigerung der industriellen Wertschöpfung – mit kumulierten Bruttowertschöpfungseffekten von 700–880 Mrd. € bis 2045.
  • Die Importabhängigkeit bei Seltenen Erden und strategischen Batteriematerialien ließe sich um 10–20 % senken.
  • Die Potenziale können weitgehend innerhalb bestehender Industrie- und Wertschöpfungsstrukturen gehoben werden und erfordern keine grundlegende Transformation der Industrielandschaft.
  • Die Umsetzung erfodert kumulierte Einmalinvestitionen von rund 20 Mrd.€ bis 2045, insbesondere für den Ausbau der Recyclinginfrastruktur.
  • Unternehmen profitieren durch (1) höhere Margen (2) geringere Kosten (3) neue Märkte und Geschäftsmodelle (4) erhöhte Resilienz sowie (5) substanzielle CO2-Reduktion.

Sieben Handlungsfelder für eine wettbewerbsfähige Circular Economy

Vor dem Hintergrund globaler Versorgungsunsicherheiten und wirtschaftlicher Stagnation braucht die deutsche Industrie neue, wirksame Antworten.

Die Studie zeigt: Eine konsequent umgesetzte Circular Economy bietet erhebliche Potenziale für Wachstum und Wertschöpfung in fünf Schlüsselsegmenten, die gemeinsam 62 % der nationalen Wertschöpfung abdecken: Mobilität, Maschinenbau, Energie, Bauwesen und Textil. Darüber hinaus stärkt sie Resilienz und Versorgungssicherheit bei kritischen Rohstoffen und ermöglicht substanzielle CO₂-Einsparungen.

Dafür braucht es ein koordiniertes Vorgehen von Industrie und Politik entlang sieben zentraler Handlungsfelder – und gezielte Investitionen.

Verfügbarkeit erhöhen

Verlust verwertbarer Abfallströme minimieren

  • Rückführung und Sortierung innerhalb Europas stärken
  • Non-EU Exporte reduzieren

Kreislaufverwertbarkeit sicherstellen

  • Kreislauffähiges Design etablieren
  • Materialien, Komponenten standardisieren
  • Datentransparenz schaffen
  • Sortiertechnologie verbessern

Verwertung verbessern

Technologiereife und Verarbeitungskapazitäten erreichen

  • Know-How & Technologien entwickeln
  • Remanufacturing-Infrastruktur aufbauen
  • Anlagen skalieren, Technologien industrialisieren
  • Nachgelagerte Verarbeitung etablieren

Strukturelle Kostennachteile adressieren und überwinden

  • Standortfaktor kompensieren
  • Verwertungsentscheidungen steuern

Nachfrage sichern

Absatzmärkte stärken und Zahlungsbereitschaft etablieren

  • Beschaffung auf Zirkularität ausrichten
  • Nachfrage bündeln
  • Zirkuläre Produkte attraktiver machen

Anwendbarkeit sicherstellen und Rahmenbedingungen schaffen

  • Anerkennung und Genehmigung verankern
  • Normen & Standards anpassen
  • Strukturen für Markteinbindung schaffen

Technologie wirksam einsetzen

Digitale Lösungen entwickeln und ausrollen

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